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Musterhausausstellung schleswig holstein

54Aufgrund der harten Unterdrückung der österreichisch-tirolerischen Kultur durften keine einheimischen Architekten Bauaufträge haben, was die Südtiroler zwang, Architekten aus Österreich, insbesondere Innsbruck, zu suchen. Hier hatte eine Architekturschule eine kühne Mischung aus Moderne und traditionellen Materialien entwickelt, die Tiroler Moderne genannt wurde und später nach Südtirol verlegt wurde. Das Ergebnis war, dass die Südtiroler keinerlei Volksarchitektur nutzten – trotz der Tatsache, dass die traditionellen Tiroler Häuser in ganz Europa bekannt waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Südtiroler Hoffnungen auf Autonomie oder Wiedervereinigung mit Österreich zerschlagen wurden, konzentrierte sich die Widerstandsbewegung vor allem auf die großen italienischen Wasserkraftwerke, auf die bis in die 1970er Jahre 37 Angriffsversuche unternommen wurden. Im Fischmarkt von 1910: Dauerausstellung zur Maritimen Geschichte der Stadt Kiel, Pier mit historischen Museumsschiffen. 
 Den großen Teil der Ausstellung "Kohl-, Appel- un Blomenhoff" können Sie im beeindruckenden Innenraum des Barghauses aus Arentsee aus Wilstermarsch sehen. Darüber hinaus werden die verschiedenen ehemaligen Gartentypen, die früher typisch für die ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins waren, auf beschreibende Weise anhand von zehn Schaugärten nach historischen Vorbildern demonstriert. Und schließlich verbreiten sich auch Landschaftselemente, die den Themenbereich berühren, auf dem Gelände und sind in die Gesamtausstellung integriert. 32Die Teilung Schleswigs schuf zwei nationale Minderheiten, die nun eigene Einrichtungen und Schulen gründen durften. Beide Teile sahen die Verwendung des Schleswiger Volksmundes als offensichtlich an, da die Minderheiten eigenartig mit der Region verbunden waren und sich German Nordschleswiger und Danish Sydslesvigere (Südschleswigsche) nannten. So verwendete die dänische Minderheit bis in die 1950er Jahre den regionalen Volksstil. Die deutsche Minderheit, die nach dem Zweiten Weltkrieg alle ihre Institutionen wieder aufbauen musste, wie auch ganz Westdeutschland nach 1945, wandte sich jedoch der Moderne als Symbol der demokratischen Werte des Nachkriegseuropas zu und markierte damit einen Bruch mit der Vergangenheit.

Das Sturmhaus in Husum Der Nebel liegt schwer auf den Dächern, und durch die Stille dröhnt das Meer, Dully um die Stadt So schrieb der deutsche Dichter Theodor Storm (1817-1888) über seinen Geburtsort Husum. In der kleinen Stadt an der nordfriesischen Küste markiert ein kleines altes Haus einen Ort, an dem der Schriftsteller so viele seiner Romane und Gedichte angesiedelt hat. Die Einrichtung der Husumer Kaufmannshäuser, in denen Storm von 1866 bis 1880 lebte und arbeitete, war oft ein Vorbild für die Einrichtung seiner Geschichten. Er hat den Roman "Viola Tricolor" -- eine komplexe Geschichte einer jungen Frau, die einen viel älteren Witwer mit Kindern heiratet -- in seinem Wohnzimmer spielt. Das Storm-Haus sieht heute fast so aus wie zu seiner Zeit, und rekonstruierte Räume zeigen historische Dokumente, Kopien von Manuskripten und Fotos aus seinem Leben. Der Dramatiker Christian Friedrich Hebbel verbrachte seine Kindheit in der Kleinstadt Wesselburen. In der ehemaligen Kirchspielvogtei, in der der Schöpfer von Dramen wie "Judith" und "Maria Magdalena" einige seiner Arbeitsjahre verbrachte, beherbergt heute ein ihm gewidmetes Museum.

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